Kolumbien

Die gewöhhnlichste Reaktion auf ein Reiseziel wie Kolumbien ist Sorge.
„Wirklich? Ist das denn sicher genug? Was ist, wenn ihr überfallen werdet?“
Man bekommt diese Fragen im Vorfeld so oft gestellt, dass man sich selber schon verrückt genug macht.
Enriquo having some fun with his parrot, Lolo

Spätestens nach der ersten Woche bekommt man ein schlechtes Gewissen. Bis dahin hat man einer Menge Leuten misstraut, sie unter Generalverdacht eines Verbrechens gestellt. Ein unangenehmer Kontrast entgegen der Grundfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kolumbianer. Anders als in anderen Ländern geht es nicht ständig darum, eine Provision einzustreichen oder den Tourist zum Laden des Cousins zu führen – Nein, die meisten wollen einfach wirklich nur helfen.
Ich werde mich hüten, aus der kurzen Zeit unserer Tour (zwei Wochen) allgemeine Schlüsse zu ziehen.
Dennoch decken sich unsere Erfahrungen damit, dass sich in Kolumbien in den letzten Jahren die allgemeine Sicherheitslage stark verbessert haben soll.
Wir haben die Warmherzigkeit der Menschen sehr genossen und hoffen, dass sich die Wahrnehmung des Landes weiterhin verändert.
Es folgen gemischte Fotos aus Bogota, Honda, Manizalez, Cartagena, Santa Marta, Tayrona. Reisezeit: August 2012.

5 Gedanken zu “Kolumbien

  1. Feine Bilder!
    Ja und mit der Kriminalität — das ist leider auch in El Salvador und in Guatemals so: die Leute sind super freundlich und hilfsbereit, jedenfalls 99% der 99,9% — das Problem ist der Rest, der – z..B. in El Salvador – dazu führt, dass sich nachts niemand auf die Strasse traut ….

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